Ich bin verliebt und verlobt!
Sie liebt mich, weil ich anders bin. Das Gleiche kann ich auch über sie sagen.
Zur Besieglung heute mit meiner neuen Freundin einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen.
Der sichert uns beide, weil in ihm die gemeinsamen besprochenen Rechte und Pflichten stehen. Durch eine Freundin formuliert und in Deutsch und Thai verfasst.
Ziel der Partnerschaft ist die buddhistische Ehe, die ich ihr versprochen habe. Wir kennen uns nicht sehr lange, aber sie ist die erste Frau seit zig-Jahren, die mein Herz berührt. Sonst stimmt auch alles: sie ist intelligent und vielseitig (isst auch gerne Farang-Food), lustig und sexy sowieso.
Spricht Thai, Isaan, Englisch und etwas Japanisch.
Demnächst auch Deutsch: sie sagte gleich am Anfang, dass sie es lernen will, um mich und meine Freunde zu verstehen. Im April beginnt
ihr 3-monatige Kurs.
Mit ihr bekomme ich auch eine heute 15-jährige Tochter. Sie war mit uns in den letzten Wochen unterwegs und kennt "den Farang" deshalb schon ein bisschen. Sie hat ihre Zustimmung gegeben - wir verstehen uns schon ganz gut, ich bin halt auch "lustig".
Zur Feier gab es zwei Thai-Gold-Ringe für uns beide - jeweils 1 Bath (15,2 Gramm) schwer, mit der Gravur unsrer Namen.
Im Alter von 18 Jahren wurde sie von ihren Eltern verheiratet, lebt nun aber schon seit sechs Jahren getrennt. Ihr Mann ist aktuell nicht aufzufinden, um die Unterschrift unter einer gemeinsamen Trennungserklärung zu leisten. Somit muss meine Zukünftige in ihrer Heimat Ubon Ratchathani aufs Amt (Gericht?, Standesamt?) um die Scheidung zu beantragen.
Danach wird ein buddhistischer Mönch den günstigsten Termin für unsere Hochzeit bestimmen.